Vegane Ernährungsberatung
Ich wurde bei der Fachfernschule ecodemy ausgebildet!

Warum ich Vegane Ernährungsberaterin geworden bin

Schön, dass du hier bist. Ich möchte mich kurz vorstellen, damit du weißt, wer eigentlich hinter Alina Nährstoff steht.

Ich bin vegetarisch aufgewachsen, habe meine Essgewohnheiten aber zunächst jahrelang nie hinterfragt. In der Schule war Biologie immer mein Lieblingsfach und seit dem Abitur begeistere ich mich für das Thema Ernährung. Ein Jahr später entschied ich mich aus ethischen Gründen für den Veganismus, doch die Themen Gesundheit und Ernährung ließen mich nicht los, sodass ich auch bald die gesundheitlichen Vorteile einer vollwertigen pflanzlichen Ernährung entdeckte.

Noch während meines dualen BWL-Studiums entschloss ich mich, zusätzlich eine Ausbildung zur Veganen Ernährungsberaterin zu absolvieren. Ich wollte in das Thema noch tiefer einsteigen und mich interessierte, worauf ich genau bei einer rein pflanzlichen Ernährung achten sollte. Es existieren so viele verschiedene Meinungen und Mythen über (vegane) Ernährung – ich wollte das Fach studieren, um mir selbst ein Bild machen zu können.

Die vegane Ernährung gibt es nicht. Sich vegan zu ernähren, bedeutet nicht unbedingt, sich gesund zu ernähren. Deshalb ist es wichtig, sich über essentielle Nährstoffe und deren Quellen zu informieren sowie regelmäßig den aktuellen Status – z. B. mittels Bluttests – zu überprüfen. Das rate ich im Übrigen auch Nicht-Veganer*innen.

Ich habe in den letzten Jahren nicht nur viel über Ernährung gelernt, sondern auch über die Psychologie des Essverhaltens. Die größte Hürde beim Schritt zum Veganismus ist für viele der soziale Druck. Auch ich habe diesen in meinem Umfeld erfahren. Hier nur ein paar Beispiele, die du vielleicht selber auch kennst: „Du kannst ja gar nichts mehr essen!“„Ich lasse mir die Butter aber nicht vom Brot nehmen!“„Vegetarisch geht ja noch, aber vegan ist doch echt ganz schön extrem!“, „Woher bekommst du dein Protein?“bei jeder kleinen Erkältung hieß es: „Dir fehlen bestimmt Nährstoffe in deiner veganen Ernährung!“

Ich habe mittlerweile so einige Tools, mit derartiger Kritik umzugehen und außerdem das nötige Fachwissen, Argumente zu entkräften, sodass ich mein Wissen nun gerne Veganer*innen und solchen, die es noch werden wollen, in meinem Coaching weitergebe. Fakt ist dennoch, dass man auf einige Dinge achten sollte, wenn man sich vegan ernähren möchte.

Deshalb erhältst du bei mir Nährstoff in Form von Inspiration und Wissen für den Geist und Körper sowie fachkompetente, individuelle und ganzheitliche Ernährungsberatung. Schau auch gerne auf meinem Blog vorbei, dort teile ich Rezepte und schreibe über die Themen Gesundheit, Selbstliebe, Körpergefühl, Zyklus und Ernährung.

Wie ich zu dem Thema Zyklusachtsamkeit gekommen bin

Seit Beginn meiner Regelblutung hatte ich mäßige bis starke Schmerzen während meiner Menstruation. Als Teenagerin konnte ich oft nur mit Schmerzmitteln in die Schule gehen, sodass die Schmerzen gerade so auszuhalten waren. Später bekam ich von meiner Frauenärztin die Pille verschrieben. Sie sagte, dass die auch bei den Schmerzen helfen würde. Ich vertraute ihr blind und hatte damals keine Ahnung über alternative Verhütungsmethoden oder alternative Schmerztherapien.  Anfangs war ich begeistert: seit der Pille keine Menstruationsschmerzen mehr – vorerst – denn nach einiger Zeit kamen auch die Schmerzen zurück. Zwar weniger, aber sie waren da und ich habe Schmerzmittel genommen.

Mittlerweile stand ich der Pille skeptisch gegenüber, vor allem als ich gelesen habe, dass sie auch die Nährstoffaufnahme von einigen Vitaminen, wie zum Beispiel auch Vitamin B12, im Körper hemmen kann. Da ich mich bereits vegan, vorher vegetarisch ernährte, machte mir das Sorgen. Ich sprach das Thema bei meiner Frauenärztin an, die mich und meine Bedenken jedoch nicht ernst nahm. Ihrer Meinung nach sollte ich lieber ganz sicher nicht schwanger werden, als mir um meine Gesundheit Sorgen zu machen. Der Mythos, ohne hormonelle Verhütung sofort schwanger zu werden, wurde also auch da deutlich sichtbar. (Tatsächlich ist es so, dass wir menstruierenden Menschen nur einige Tage im Zyklus fruchtbar sind!)

Ein Jahr später setzte ich die Pille dann doch eigenständig ohne Rücksprache mit meiner Ärztin ab. Ich habe den letzten Blister zu Ende genommen und mir dann einfach kein weiteres Präparat geholt. Das war ein Gefühl von Ermächtigung über meinen eigenen Körper und meine eigene Gesundheit. Ich war stolz auf mich und trotz Bedenken und Ängsten vor noch stärkeren Regelschmerzen, habe ich die Entscheidung nicht bereut. Zunächst blieb meine Regelblutung für über ein halbes Jahr ganz aus. Auch hier war ich relativ entspannt und machte mir keine Gedanken, da ich bereits von vielen Frauen gelesen hatte, die die Pille absetzten und danach lange keinen normalen Zyklus hatten.

Ich freute mich, als mein Zyklus sich langsam wieder einpendelte und ich zunächst auch relativ schmerzfrei war. Leider kamen die Schmerzen zurück und ich nahm meist am 1. oder 2. Zyklustag Schmerztabletten und schleppte mich in die Uni oder zur Arbeit.

2018 kam für mich der Wendepunkt. Ich las/hörte irgendwo, dass Menstruationsschmerzen nicht normal sind, obwohl sie weit verbreitet sind und dass es eine Ursache dafür gibt. Dieses Wissen war Gold wert für mich! Ich saugte alle Informationen auf, die ich zu dem Thema finden konnte. Plötzlich fühlte mich mich nicht mehr so hilflos und machtlos. Einige der Tipps setzte ich in meinem Alltag um – erfolgreich! Die Schmerzen wurden zumindest mit Wärmflasche oder Wärmepflaster auf dem Unterleib erträglich, ich konnte ohne Schmerzmittel im Büro sitzen und arbeiten. Diese Erfolgserlebnisse motivierten mich sehr, weiterzumachen und dranzubleiben.

Seit 2020 beschäftige ich mich nochmal intensiver mit dem Thema Weiblichkeit in unserer Gesellschaft, mit dem Menstruationszyklus und auch mit natürlichen Verhütungsmethoden. Seit August 2020 wende ich die symptothermale Methode (NFP nach Sensiplan) an. Durch das Wissen über meinen eigenen Zyklus fühle ich mich diesem nicht mehr hilflos ausgesetzt, sondern erkenne die Schönheit und den Sinn in jeder Zyklusphase. Ich weiß, wie ich meinen Körper gezielt unterstützen kann, um für eine angenehme prämenstruelle Phase und eine angenehme, möglichst schmerzfreie Menstruation zu sorgen.

Ich beobachte mich und meinen Zyklus also ganz bewusst und bringe meine Basaltemperatur und den Zervixschleim mit meiner Stimmung und meinen körperlichen Symptomen in Verbindung. Somit kann ich meinen Alltag zumindest zu einem Großteil nach meinem Zyklus ausrichten und so führe ich insgesamt ein deutlich entspannteres und gelasseneres Leben!

Zyklusachtsamkeit

Meine Ausbildungen:

2018 Bachelor of Arts (Betriebswirtschaftslehre im Praxisverbund bei der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wolfsburg/Deutschland)

2016 Tierschutzlehrerin, Universität Graz, Graz/Österreich

2019 vegane Ernährungsberaterin bei der ecodemy, Fernstudium

2021 200h Yogaausbildung (Ashtanga, Vinyasa, Yin, Restorative) bei Green Yoga International, Mallorca/Spanien

2021 30h Woman’s Health Coach i. A. (Fortbildung für Yogalehrer:innen zum weiblichen Zyklus und Zyklusbeschwerden) bei Arhanta Yoga, Fernstudium